
SZ Birdy
Der Anfang von allem: Flattern, Schwerkraft trotzen, so weit wie möglich kommen. Das erste SZ-Birdy-Spiel, als „Spiel zum Wochenende” geteilt.
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1976 gewann der Münchner Maler Rupert Maria Stöckl mit einem bunten Hahn aus ineinander verschlungenen Buchstaben den Preis „Wirtschaftsplakat des Jahres" – Kampagnenmotiv der Süddeutschen unter dem Slogan „Täglich hellwach mit der »Süddeutschen«". Irgendwann danach verschwand er wieder, ohne Nachfolger. SZ Birdy ist seine Wiederbelebung: ein kleiner Vogel in den SZ-Farben, entstanden mit einfachen Claude-Modellen, Stück für Stück iterativ erarbeitet – und eine echte Lehrstunde in gutem wie schlechtem Prompt Engineering.
Sieben Spiele, in der Reihenfolge ihrer Entstehung. Klick rein und spiel direkt los.
Gebaut für Tastatur und Maus am Laptop bzw. Desktop – auf Handy oder Tablet laufen die Spiele nicht oder nur eingeschränkt.
Kurzer Hinweis: Ich arbeite hauptberuflich bei der SZ Media Bayern, dem Anzeigenvermarkter der Süddeutschen Zeitung in Bayern. SZ Birdy ist ein privates Freizeitprojekt – kein offizielles SZ-Produkt.
Das Motiv stammt vom Münchner Maler Rupert Maria Stöckl (1923–1999), einem „Münchner Original", das sich selbst scherzhaft „der bayerische Dali" nannte. Sein Werk reichte von Gemälden und Collagen bis zu bemalten Bierkrügen und Speisekarten – 1992 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.
1976 gewann sein Hahn-Motiv den 1. Preis als „Wirtschaftsplakat des Jahres". Eine Anekdote aus dem Newsletter der Münchner Jazzbar Vogler (2019) bestätigt das: 1989 sprach Stöckl auf dem Oktoberfest einen jungen Journalisten an – „Sie sind von der Süddeutschen?! Ich habe den Hahn gemalt."
Wie lange die Kampagne genau lief, ist nicht mehr sicher zu rekonstruieren – ein Plakat-Exemplar wird auf 1984 datiert, möglicherweise ein späterer Nachdruck. Auch ob der Hahn offiziell als „Maskottchen" galt oder eher ein einzelnes preisgekröntes Werbemotiv war, bleibt offen. Danach verschwand er jedenfalls – bis SZ Birdy.
Quellen:Jazzbar Vogler – Newsletter „Geistige Eiche" (2019),Rupert Stöckl – Wikipedia,Werbeplakat – Kleinanzeigen-Inserat

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